Gefühle geben Hinweise darauf, wie wir eine Situation erleben. Unter Belastung können sie jedoch diffus, widersprüchlich oder schwer auszuhalten sein. Der Bereich Fühlen fragt deshalb: Wie kann ich Gefühle wahrnehmen und mit ihnen umgehen?
Die vier Kernmethoden führen durch unterschiedliche Schritte: Gefühle möglichst genau benennen, mehrere Emotionen voneinander unterscheiden, unangenehmes Erleben zunächst anerkennen und sich selbst dabei weniger abwertend begegnen. Ziel ist nicht, Gefühle möglichst schnell zu verändern oder durch vermeintlich „richtige“ Emotionen zu ersetzen. Hilfreicher kann es sein, das eigene Erleben klarer wahrzunehmen und dadurch bewusster zu entscheiden, was die Situation jetzt braucht.
Als zusätzliche Perspektive zeigt Humor als Perspektivwechsel, dass bei manchen alltäglichen Belastungen auch ein leichterer Blick etwas emotionalen Abstand schaffen kann. Entscheidend bleibt, Gefühle ernst zu nehmen und Belastendes weder zu überspielen noch lächerlich zu machen.
Vier grundlegende Übungen
1. Emotionale Klarheit: Gefühlsbenennung
Gefühle möglichst genau zu benennen kann helfen, inneres Erleben klarer wahrzunehmen und bewusster damit umzugehen.
2. Emotionsdifferenzierung: Die Gefühlsbühne
Die Gefühlsbühne macht sichtbar, dass mehrere – auch widersprüchliche – Emotionen gleichzeitig vorhanden sein können.
3. Emotionale Akzeptanz: Das innere Ja
Das innere Ja lädt dazu ein, unangenehme Gefühle zunächst anzuerkennen, ohne zusätzlich gegen sie anzukämpfen.
4. Selbstmitgefühl: Die freundliche Stimme
Eine freundlichere innere Stimme kann helfen, sich in belastenden Momenten weniger abzuwerten und konstruktiver mit Schwierigkeiten umzugehen.
Weitere Übungen
Emotionaler Spielraum: Humor als Perspektivwechsel
Humor kann bei passenden alltäglichen Belastungen einen kurzen Perspektivwechsel ermöglichen, ohne das eigentliche Problem abzuwerten.
Zum Humor als Perspektivwechsel
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