Viele Gefühle werden nicht deshalb belastend, weil sie da sind – sondern weil wir innerlich gegen sie ankämpfen. Psychologische Studien zeigen: Akzeptanz ist ein zentraler Faktor für emotionale Resilienz. Wenn wir aufhören, Gefühle sofort verändern zu wollen, entsteht oft überraschend schnell Entlastung. Ein bewusstes inneres „Ja“ bedeutet dabei nicht, dass wir ein Gefühl gutheißen – sondern dass wir anerkennen, dass es gerade da ist. Was passiert, wenn du einem unangenehmen Gefühl für einen Moment nicht widerstehst, sondern ihm innerlich zustimmst?

So geht’s:
Wenn ein schwieriges Gefühl auftaucht, halte kurz inne und sage innerlich (oder leise): „Ja, das ist gerade da.“ Wiederhole diesen Satz ein paar Mal ruhig im Atemrhythmus. Beobachte dabei, wie sich deine Haltung gegenüber dem Gefühl verändert. Entsteht vielleicht ein wenig mehr Raum zwischen dir und dem, was du fühlst?


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