Viele Entscheidungen fühlen sich wie endgültige Weichenstellungen an – auch wenn sie es gar nicht sind. Tatsächlich sind viele Entscheidungen im Alltag reversibel: Sie lassen sich später anpassen, korrigieren oder sogar rückgängig machen. Dennoch behandelt unser Gehirn sie oft wie unumkehrbare Festlegungen und erzeugt dadurch unnötigen Entscheidungsdruck. Resiliente Menschen unterscheiden bewusst zwischen endgültigen und vorläufigen Entscheidungen. Das schafft mehr Gelassenheit und macht es leichter, trotz Unsicherheit ins Handeln zu kommen. Welche Entscheidung schiebst du gerade auf, obwohl sie sich später noch verändern ließe?

So geht’s:
Denke an eine Entscheidung, die dich im Moment beschäftigt. Frage dich: „Ist diese Entscheidung wirklich endgültig – oder ist sie nur ein erster Entwurf?“ Wenn du sie später anpassen oder korrigieren kannst, triff sie bewusst als vorläufige Entscheidung. Erlaube dir, sie als Zwischenstand statt als endgültiges Urteil zu sehen. Was verändert sich, wenn du weißt, dass du jederzeit nachsteuern kannst?


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