Manche Entscheidungen sind nicht deshalb schwer, weil wir keine Option haben – sondern weil keine Option sich ganz stimmig anfühlt. In solchen Situationen entsteht eine Schwebe, die viele als belastend empfinden. Doch psychologisch gilt: Wer Ambivalenz nicht reflexhaft auflöst, sondern aushält, schafft Raum für authentische Entscheidungen statt impulsiver Reaktionen. Resilienz zeigt sich hier als Fähigkeit, diese Zwischenzeit nicht zu vermeiden – sondern bewusst zu gestalten.

Übung:

Statt „Was soll ich tun?“ frage dich heute:

„Was wäre ein nächster kleiner Schritt, um meine Entscheidung besser zu verstehen?“
Das kann ein Gespräch sein, eine Nacht Schlaf, ein Info-Impuls oder auch ein bewusstes Vertagen. Nicht jede Antwort entsteht durch Nachdenken – manche durch Warten mit Haltung.


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