Manchmal blockieren uns festgefahrene Denkweisen. Beim „Reverse Thinking“ drehst du die Frage um: Statt „Wie kann ich das Problem lösen?“ fragst du „Wie könnte ich es verschlimmern?“. Damit erkennst du zunächst einmal deinen Handlungsspielraum, wenn auch zum Negativen. Dadurch öffnen sich oft überraschende Blickwinkel, weil du unbewusste Annahmen sichtbar machst und kreative Ideen findest, die dir vorher entgangen sind. Sobald die „Verschlimmerungs-Ideen“ auf dem Tisch liegen, kehrst du sie ins Positive um – und erhältst frische Lösungsansätze.

Übung: Wähle heute ein aktuelles kleines Problem. Schreibe drei Wege auf, wie du es garantiert schlimmer machen könntest – und dann das jeweilige Gegenteil als mögliche Lösung.


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