Unser Gehirn neigt dazu, negative Eindrücke stärker zu gewichten als positive – ein evolutionäres Erbe. Um dem bewusst entgegenzuwirken, hilft es, mentale Gegengewichte zu schaffen: Wenn dich ein belastender Gedanke beschäftigt, setze ihm aktiv einen ausgleichenden Gedanken entgegen. Das ist keine Schönfärberei, sondern eine realistische Perspektiv-Erweiterung. Zum Beispiel: „Das war heute wirklich anstrengend – aber ich habe durchgehalten und etwas Wichtiges gelernt.“
Übung:
Denk an eine aktuelle Sorge oder Herausforderung. Was könnte eine gleichwertige, konstruktive Gegenaussage dazu sein? Schreib beide Sätze auf – der eine darf existieren, aber der andere auch.
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