Manchmal halten wir an Gedanken, Zielen oder Selbstbildern fest, die uns einmal geholfen haben – uns jetzt aber blockieren. Resiliente Menschen erkennen diesen inneren Ballast und entwickeln die Fähigkeit, ihn bewusst loszulassen. Das bedeutet nicht Scheitern oder Aufgeben, sondern ein aktiver Prozess der Befreiung: Wir geben das auf, was uns nicht mehr dient, um Platz zu schaffen für Neues. Studien zur emotionalen Flexibilität zeigen, dass Menschen, die loslassen können, psychisch stabiler sind, weil sie sich besser an Veränderungen anpassen. Loslassen heißt: Kontrolle abgeben, ohne sich selbst zu verlieren – und Vertrauen entwickeln, dass neue Wege entstehen, wenn alte sich schließen.
Übung:
Nimm dir heute 5 Minuten Zeit und frage dich: Was halte ich gerade fest, das mir eher schadet als nützt? Stell dir vor, du legst diesen Gedanken oder Wunsch symbolisch in einen Fluss und siehst zu, wie er davontreibt. Was fühlst du, wenn du innerlich Raum schaffst?
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