Sorgen kreisen oft um die Frage: Was, wenn etwas schiefgeht? Doch resiliente Menschen lernen, ihre Denkrichtung bewusst zu steuern. Die „Was-wäre-wenn rückwärts“-Technik ist eine mentale Umkehr: Du versetzt dich in dein zukünftiges Ich – an einen Punkt, an dem du eine Herausforderung gemeistert hast. Von dort aus blickst du zurück: Was hat dir geholfen? Welche Entscheidungen haben dich gestärkt? Studien zur sogenannten „Best-Possible-Self“-Methode zeigen, dass diese Form der Zukunftsvisualisierung nachweislich Selbstwirksamkeit, Optimismus und lösungsorientiertes Denken stärkt. Du verlässt den Problemfokus und aktivierst stattdessen deine innere Navigation: weg von der Angst, hin zur Gestaltung.
Übung:
Schließe für einen Moment die Augen und stell dir vor: Du bist ein Jahr weiter und blickst auf deine heutige Situation zurück – du hast sie erfolgreich bewältigt. Nimm dir nun 5 Minuten und schreibe aus Sicht deines zukünftigen Ichs den Satz:
„Ich habe es geschafft, weil ich …“
Was würdest du dir rückblickend raten? Welche Stärke hast du genutzt, welchen Schritt gewagt?
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