Resilienz braucht Energie, und Energie entsteht dort, wo wir gut für uns sorgen. Viele Menschen merken erst in Phasen der Erschöpfung, dass sie ihre Ressourcen zu lange übergangen haben. Selbstfürsorge bedeutet, regelmäßig innezuhalten und zu prüfen, was uns stärkt – und was uns Kraft entzieht. Eine bewusste Energiebilanz schafft Klarheit und hilft, Prioritäten neu zu ordnen, bevor Überforderung entsteht. Wer achtsam mit seinen Kräften umgeht, pflegt nicht Egoismus, sondern Nachhaltigkeit für Körper und Geist.
Übung: Energiebilanz des Alltags
Zeichne zwei Spalten: links „Energiegeber“, rechts „Energieräuber“. Notiere jeweils fünf Punkte aus deinem Alltag – Menschen, Tätigkeiten, Orte oder Gewohnheiten. Frage dich: Was davon möchte ich künftig häufiger tun, und wovon kann ich mich schrittweise distanzieren? Wähle zum Abschluss eine kleine Veränderung, die du schon heute umsetzt – zum Beispiel eine Pause, ein Nein oder ein Ja zu etwas Gutem.


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