Körper

Belastungen zeigen sich nicht nur in Gedanken und Gefühlen, sondern oft auch körperlich – etwa als Unruhe, Anspannung oder ein Gefühl, den Kontakt zum gegenwärtigen Moment zu verlieren. Der Bereich Körper fragt deshalb: Wie kann ich mich körperlich orientieren und regulieren?

Die vier Kernmethoden setzen an unterschiedlichen Zugängen an: bewusster Bodenkontakt, ein klar wahrnehmbarer Temperaturreiz, der Wechsel von Anspannung und Entspannung sowie ein ruhiger Atemrhythmus. Keine dieser Methoden soll Belastungen einfach „wegmachen“. Sie können vielmehr dabei unterstützen, den eigenen Zustand bewusster wahrzunehmen und wieder etwas mehr Spielraum für die nächste Reaktion zu gewinnen.

Ergänzend richtet die Mikro-Auszeit den Blick auf Erholung zwischen Anforderungen. So verbindet dieser Bereich unmittelbare Körperwahrnehmung mit der Frage, wie sich Aktivität und Regeneration im Alltag bewusster gestalten lassen.

Vier grundlegende Übungen

1. Innere Stabilität: Die Standfest-Übung

Bewusster Bodenkontakt als einfacher Zugang zu körperlicher Orientierung und zum gegenwärtigen Moment.

Zur Standfest-Übung

2. Selbstregulation stärken: Der Temperatur-Anker

Wärme oder Kühle als bewusster Sinnesreiz, um die Aufmerksamkeit für einen Moment wieder stärker auf das unmittelbare Erleben zu richten.

Zum Temperatur-Anker

3. Körperspannung lösen: Progressive Muskelentspannung

Der bewusste Wechsel zwischen Anspannung und Loslassen kann helfen, körperliche Spannung deutlicher wahrzunehmen und frühzeitiger darauf zu reagieren.

Zur progressiven Muskelentspannung

4. Atemregulation: Der ruhige Rhythmus

Ein ruhiger Atemrhythmus mit etwas längerer Ausatmung kann dabei unterstützen, das Atemtempo bewusst zu verlangsamen und körperliche Aktivierung etwas herunterzufahren.

Zum ruhigen Rhythmus

Weitere Übungen

Erholungsbalance: Die Mikro-Auszeit

Kurze bewusste Pausen zwischen Anforderungen können helfen, Belastung immer wieder zu unterbrechen und eigene Bedürfnisse früher wahrzunehmen.

Zur Mikro-Auszeit

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