Gute Vorsätze scheitern oft nicht am Willen, sondern daran, dass der richtige Moment nie kommt. Die Verhaltenspsychologie zeigt: Wer eine Handlung mit einer konkreten Situation verknüpft, setzt sie deutlich häufiger um. Solche sogenannten Implementierungsintentionen entlasten unser Gehirn, weil Entscheidungen nicht jedes Mal neu getroffen werden müssen. Statt „Ich möchte öfter spazieren gehen“ wird daraus: „Wenn ich meine Mittagspause beginne, gehe ich zehn Minuten nach draußen.“ Welche Gewohnheit würde dir leichter fallen, wenn du ihren Auslöser schon heute festlegst?
So geht’s:
Überlege dir eine kleine Handlung, die du regelmäßig in deinen Alltag integrieren möchtest. Formuliere anschließend einen klaren Wenn-dann-Satz: „Wenn … passiert, dann mache ich …“. Zum Beispiel: „Wenn ich morgens meinen Kaffee eingeschenkt habe, dann trinke ich zuerst ein Glas Wasser.“ Oder: „Wenn ich den Laptop zuklappe, dann dehne ich mich zwei Minuten.“ Beobachte in den nächsten Tagen, wie sich dein Verhalten verändert, wenn die Entscheidung bereits getroffen ist.


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