Wenn wir vor einer Herausforderung stehen, warten wir oft auf den richtigen Zeitpunkt, mehr Motivation oder die perfekte Lösung. Die Verhaltensforschung zeigt jedoch, dass Handeln häufig nicht die Folge von Motivation ist – sondern umgekehrt. Schon kleine, konkrete Schritte können das Gefühl stärken, Einfluss auf die eigene Situation zu haben. Dieses Erleben von Selbstwirksamkeit ist ein wichtiger Baustein von Resilienz. Welche Aufgabe schiebst du gerade vor dir her, obwohl ein erster kleiner Schritt bereits möglich wäre?
So geht’s:
Wähle heute eine Aufgabe, die du begonnen, aber noch nicht erledigt hast – oder die du immer wieder aufschiebst. Frage dich: „Welchen ersten Schritt könnte ich in zwei Minuten erledigen?“ Dann tue genau das – nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht ist es eine E-Mail zu öffnen, einen Termin einzutragen oder ein Dokument anzulegen. Was verändert sich, wenn du vom Nachdenken ins Handeln kommst?


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