Resilienz wächst mit jeder Erfahrung, in der wir spüren: Ich kann etwas bewirken. Dieses Vertrauen in die eigene Einflusskraft schützt vor Ohnmachtsgefühlen und stärkt unsere innere Stabilität. Wer Selbstwirksamkeit trainiert, erlebt Herausforderungen nicht als starre Hindernisse, sondern als Aufgaben, die sich gestalten lassen. Jede Entscheidung, jeder kleine Fortschritt sendet dem Gehirn die Botschaft: Ich habe Handlungsspielraum. So wird aus Unsicherheit Schritt für Schritt Zuversicht – und aus passiver Sorge aktive Stärke.
Übung:
Führe dein eigenes Erfolgstagebuch der Einflussmomente: Schreibe jeden Abend eine Situation auf, in der du heute etwas aktiv bewirkt hast – egal wie klein. Notiere, was du getan hast und welche Fähigkeit dir dabei geholfen hat. Nach einer Woche lies alle Einträge durch und erkenne: Du hast mehr Gestaltungskraft, als du dachtest.


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